Arbeitskultur und Unternehmenserfolg in Europa 


Die Büro-Code-Studie 2008 


Umtrunk im britischen Pub? Abendessen mit der niederländischen Familie? Oder Überstunden am Schreibtisch in Spanien? Wie wir das Ende einer Arbeitswoche gestalten, hängt davon ab, wo in Europa wir wohnen. Und nur, wenn wir diese nationalen Unterschiede kennen, können wir international geschäftlich erfolgreich sein. So das Ergebnis einer dreijährigen Studie über Arbeitskultur und Arbeitsräume in sechs Ländern, durchgeführt von der Steelcase Forschungsgruppe WorkSpace Futures und veröffentlicht in dem Buch „Der Büro-Code“.

Multinationales Wissen, multinationale Büros
Nach umfangreichen Analysen in Großbritannien, den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien formuliert WorkSpace Futures eine klare Botschaft: Unternehmer, Planer und Büroausstatter, die am globalen Markt gewinnbringend arbeiten wollen, müssen sich unbedingt mehr Wissen über die verschiedenen Mentalitäten und Gepflogenheiten aneignen.

Zukunftsfähige Büros müssen deutlich mehr Raum für kulturelle Unterschiede bieten als bisher. Denn tatsächlich, ermittelte WorkSpace Futures, stehen die kulturellen Unterschiede der Mitarbeiter und die verfügbare Bürofläche häufig in keinerlei Einklang miteinander. Die Gründe dafür sind vielschichtig: Teils folgt man ökonomischen Zwängen, teils hält man an althergebrachten Bürostrukturen fest.

War for Talents
Wer im harten Wettbewerb um die wenigen besten Fachkräfte bestehen will, muss auch in anderen Kulturen nach Experten suchen und Menschen unterschiedlicher Herkunft attraktive Arbeitsbedingungen bieten. Doch selbst innerhalb von Europa unterscheiden sich die beruflichen Etiketten maßgeblich. Hierarchien, klassische Geschlechterrollen, Sicherheitsdenken und Pünktlichkeitstoleranz sind verschieden stark ausgeprägt.