Vier Generationen in einem Büro 


Steelcase-IPSOS-Studie 2008/09: intelligente Raumlösungen gefragt 


Er (61) möchte konzentriert an seinem Schreibtisch arbeiten. Sie (25) sitzt mit ihrem Laptop auf der Fensterbank und ruft ihrer Kollegin am Drucker etwas zu. Mittendrin hält der Teamleiter (44) eine spontane Besprechung ab. Konflikt im Großraumbüro!

Denn Traditionalisten, Boomer, GenerationX und Millennials stammen aus vier grundverschiedenen Generationen, die oft in ein und demselben Raum miteinander auskommen müssen. Steelcase ließ deshalb in einer Studie des internationalen Marktforschungsunternehmens IPSOS mehr als 2400 Arbeitnehmer in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und den Niederlanden zu ihren Arbeitsgewohnheiten befragen. Das Resultat: Die Zukunft liegt im Mehrgenerationen-Büro.

„Kampf um die Besten“ – ob Alt oder Jung
Für Unternehmen sind die unterschiedlichen Altersklassen eine enorme Herausforderung. Denn beim Kampf um die knappe Ressource der besten Mitarbeiter („War for Talents“) müssen sie künftig Berufserfahrenen wie Newcomern attraktive Arbeitsbedingungen bieten. In den kommenden zehn Jahren gehen 50 Millionen Europäer in den Ruhestand, aber nur 20 Millionen rücken nach. Es scheint dringend notwendig, alle Generationen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen unter einen Hut zu bringen:

  • Traditionalisten (geboren zwischen 1928 und 1945)
  • Boomer (1946 bis 1964)
  • GenerationX (1965 bis 1977) und
  • GenerationY („Millennials“; 1978 bis 2000).

Was denken sie voneinander? Wie und wo arbeiten sie miteinander? fragte die aktuelle Steelcase-IPSOS-Studie mit dem Ziel,

  • intelligente Mehrgenerationen-Büros für bessere Kommunikation zu gestalten sowie
  • ungehinderten Wissenstransfer und mehr produktive Synergien zwischen Alt und Jung zu entwickeln.

Denn die meisten Arbeitsplätze sind nicht für das aktuelle und künftige Spektrum an Altersgruppen und Bedürfnissen gemacht.